Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines.
Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover. - Mark Twain -


Unsere Stops


Weltenbummler 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

Freitag, 31. August 2012

Roadtrip von Brisbane nach Sydney

Nach einem kurzen Ueberflug von Melbourne an die Gold Coast ging es per Shuttle nach Byron Bay - wie konnten wir nur annehmen, dass es einen Busservice in den beliebten Touristenort gab, haha. Byron steht gerade fuer Partygaenger im Sommer und waehrend der Ferien hoch im Kurs. Im Winter ist der Badeort sehr ruhig und so genossen wir bei sonnigem Wetter die grandiosen weitlaeufigen Straende. Bereits 2006 waren wir zusammen hier. Es hat sich seit dem Gott sei Dank nicht viel veraendert - keine Schnellresaturants, keine Hochhaeuser und immer noch die relaxte Beachatmosphaere. Nur der Aldi hat sich seit kurzem breit gemacht und sorgt fuer die noetige Konkurrenz im Ort.

Byron Bay mit dem Cape Byron, oestlichster Punkt in Australien
Unser Hostel hatte kostenlose Bikes, eine tolle Abwechslung und wir fuhren gleich mal rauf zum Cape
Rundweg um die Landspitze

Cape Byron und Tallow Beach


Wir waren die letzten Wochen wie gesagt sehr spontan unterwegs und so hatten wir uns ueberlegt, ein weiteres Weingebiet auf dem Weg nach Sydney zu erkunden und noch eine Campertour durch das Hinterland und das Weingebiet Huntervalley zu starten. Um es kurz zu machen, nach vielen Telefonaten hatten wir eine Relocation bekommen. Am 19.08. konnten wir von Brisbane aus starten, wieder mit einem Britz, den kannten wir ja schon :). Der fast neue 3 l Diesel Camper war mit einer kleiner Kueche ausgestattet und sollte fuer 4 Tage unser neues Heim sein. Am ersten Tag ging es durch das Hinterland, vorbei an dem beruehmten Hippieort Nimbin (nein, wir haben nichts geraucht)...

Kultkarre in Nimbin

... und zurueck an die Kueste nach Lennox Head, nur ca. 20 km suedlich von Byron Bay, wo wir am Abend ankamen. Dort wartete noch ein kleines Projekt auf uns, denn es ist hier unten nicht erlaubt, seinen Camper irgendwo die Nacht ueber zu parken. Die Campgrounds verlangen ca. 30 Dollar Stehgebuehr, pro Nacht wohl bemerkt. Das Geld wollten wir sparen, zumal wir autark waren und nur einen Parkplatz brauchten. Wir beschlossen, privat zu fragen. Das war schwieriger als gedacht, denn das oeffentliche Leben hoert oftmals um 18Uhr auf - dann ist es dunkel und man sieht kaum noch Menschen auf der Strasse, fahren sollte man zu der Zeit auch nicht mehr ueber Land, wegen der Kaenguruhs, die Tage sind also kurz in Australien wenn man mit dem Auto unterwegs ist.
Es war bereits spaeter und nach einer Weile rumkurven hatten wir endlich eine Bleibe gefunden. Ausserhalb des Ortes fanden wir ein grosses Anwesen. Die Leute schauten etwas verstoert, als ich sie fragte ob wir eine Nacht bleiben konnten. Die Mutter einer der Maenner kam aus Cuxhaven und somit hatte ich zumindest einen Aufhaenger. Kurzes Haendeschuetteln und Smalltalk, dann hatten wir den Stellplatz. In den naechsten Tagen war es nicht ganz so ein Act, wir steuerten gezielt "free campgrounds" an, die es vereinzelt gab und etwas weiter in der Pampa lagen.


unser erster Stellplatz auf dem grosszuegigen Anwesen

Am naechsten Morgen genossen wir unser Fruehstueck am Strand von Lennox Head und beobachteten die Surfer. Der Ort scheint ein echter Geheimtipp zu sein - zumindest fuer die, die den Trubel von Byron aus dem Weg gehen moechten. Herrlich, wenn man so etwas vor der Haustuere hat.



Weiter ging es Richtung Sueden zum naechsten Strandort mit Namen Yamba und landeinwaerts ueber den malerischen Waterfallway und dem huebschen aber teuren Ort Bellingen...

Die Bellinger Hauptstrasse ist voll von solch historischen Haeusern. Supergemuetliche Cafes aber nur etwas fuer grosse Portemonnaies, die geplante Kaffeepause wurde geskippt, noch Wasser abgefuellt und weiter ging es :)

... ins Huntervalley. Hier wurden angeblich die ersten Weinreben auf dem australischen Kontinent angebaut. Das Valley ist bekannt fuer die Sorten Shiraz und Semillon. Wir haben etliche probiert aber leider hat uns keiner der Weine wirklich geschmeckt. Dafuer aber die Kaesehaeppchen in der Kaeserei umso mehr.

Ein so genanntes Roo zwischen den Weinreben - Bimbadgen Estate, Lower Huntervalley

Am letzten Tag ging es auf nach Sydney - erst um 15 Uhr mussten wir den Camper abgeben und so blieb noch etwas Zeit ein paar der Nothern Beaches (insgesamt 20 Straende) zu erkunden. Lunchbreak machten wir direkt am wunderschoenen Whalebeach. Es war nur eine handvoll Surfer mit dicken Neos im Wasser. Ich merkte auch schnell warum, als ich kurz ins Wasser sprang - gefuehlte 12 C!

Whale Beach
Es ist schon erstaunlich wie die Aussies es schaffen, einen Stadtstrand trotz bebauter Strassenzuege und Huegeln naturbelassen aussehen zu lassen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen