Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines.
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Donnerstag, 8. November 2012

Kambodscha und die Tempel von Angkor

Suasdey aus Cambodia!
Der Nachtbus auf der ersten Etappe zu unserem Ziel Siem Reap in Kambodscha hat uns ohne besondere Zwischenfaelle nach 10Std von Krabi bis nach Bangkok gebracht, wo wir um 5 Uhr morgens verschlafen ankamen. Im Gegenteil, wir haben uns gewundert, dass wir schon da waren, die angegebene Fahrdauer stimmt naemlich so gut wie nie. Bei der Ankunft musste dann, wie immer, alles sehr schnell gehen, wie Vieh gehts ganz schnell raus aus dem Bus, wo wir schon an der Tuer, auch wie immer, von unzaehligen Taxifahrern belagert wurden. Man hat quasi keine andere Wahl, wird man doch schoen an einer dunklen Strasse mitten in Bangkok rausgelassen... so dass auch nachgelagert noch Kohle fuer die Taxis abfaellt :) War in dem Fall aber ok, denn so sind wir kurzerhand direkt zum noerdlich liegenden Busbahnhof gefahren, von wo wir gluecklicherweise gleich den 6 Uhr “VIP-Bus” (schweinekalte AC) nach Aranyaprathet (Grenzort zu Kambodscha) bekommen haben, es ganb sogar einen Fruehstueckssnack, wow!
Die Alternative waere ein durchorganisierter Touribus von der Kaosan Road bis nach Siem Reap gewesen, aber das ist vielleicht nur halb so spannend ;)


 Nach 4 Stunden ruhiger Bufahrt hiess es Action an der krassen Grenze Aranyaprathet/ Poipet, so sah es zumindest aus. Puhhh, es war elendig heiss, staubig und wuselig ohne Ende. So haben wir uns einen typischen Grenzort vorgestellt! Die Formalitaeten waren relativ geschmeidig - ausstempeln, Visum holen, einstempeln, fertig. Am Schalter haben wir noch kurz zwei Radfahrer aus Stuttgart kennengelernt - Hut ab hier zu Radeln!





Unseren Zielort Siem Reap erreichten wir per Kleinbus (2Std) und endlich nach insgesamt 22 Std waren wir im Hotel und ziemlich durch. Dazu brauchten wir in der Summe 2 Kleinbusse, 2 Tuk Tuks, 2 grossse Reisebusse, einen kleineren Bus, gute Nerven und unsere Beine um die Grenze zu passieren:). Der Pool in unserem Guesthouse war einfach nur goettlich!


Siem Reap ist Ausgangspunkt fuer die beruehmten Tempelanlagen von Angkor. Ein echtes Highlight, wir haetten nicht gedacht, dass uns Tempelanlagen so gut gefallen wuerden.
Angkor Wat ist sicher DER Tempel den man kennt, ist aber tatsaechlich nur einer von vielen und das Gebiet ist riesig. Ehrlich gesagt war uns das nicht ganz bewusst ;)
Auf einer Flaeche von 25km x10km kann man jahrtausend alte Tempel besichtigen. Das coole daran ist, dass der Zugang zu den Anlagen sehr offen ist, es gibt kaum Absperrungen und in den weniger populaeren Tempeln sind wir fast allein gewesen. Viele Tempel sind kaum restauriert und wir fuehlten uns wie in eine andere Zeit zurueck versetzt.

Theoretisch kann man die Anlagen per Fahrrad erkunden, was bei schwuelheissen 30 Grad eher Hardcore ist, beliebter ist da das Tuk Tuk, auch bei uns. Und so war unser lustiger und verlaesslicher Tuk Tuk Driver Mr. Sekong fuer 3 Tage unser treuer Gefaehrte und fuhr uns von einer Anlage zur anderen, erklaerte Wesentliches und nebenbei erfuhren wir auch einiges ueber das Land und seine Familie.

Los ging's mit Sonnenaufgang ueber Angkor Wat, dem groessten und bekanntesten Tempelkomplex.

Das Aufstehen um 4 Uhr hat sich gelohnt - Sonnenaufgang am Angkor Wat Tempel


Auch sehr bekannt und daher gut gefuellt mit vorwiegend asiatischen Touris ist Ta Prohm, wo auch Filmszenen zu Tomb Raider gedreht wurden:




weltweit laengstes Relief, einmal rund um den Angkor Wat Tempel



 Einen ganz kurzen Moment haben wir gedacht, dass der Einlasser am TaSom Tempel meine Brille nicht mehr hergeben will - ein kleiner Spassvogel:)


Ta Som Tempel, einer unserer Favourites

Angkor Wat: einziger noch existierender freihstenender Buddha; generell sieht man oft nur noch Teile von Statuen, geklaut oder zerstoert, zB in der Khmer Rouge Zeit
Sonnenuntergang auf Phnom Bakheng


Am 3. Tag brauchten wir etwas Abwechslung. Auf einer Silk Farm konnten wir den ganzen Prozess, angefangen bei den Seidenwuermern bis zum fertigen Endprodukt, zB Schaele, Tischdecken etc sehen.


Unser Lieblingstempel Banteai Kdei: eigentlich ein typischer Flachtempel, jedoch sehr belassen und fast menschenleer, stellenweise von Wuergefeigen ueberwachsen, es gab nur einen Maler und ein paar einheimische Kinder, die ihre Souveniere verkaufen wollten.



Sekong, unser Driver
Wie im Flug vergingen die 6 Tage und dann hiess es auf nach Battambang - diesmal per Boot!
So wie Sekong sind alle Menschen sehr liebenswuerdig und relaxt. Wir sind mittlerweile im Sueden in Kampot und bleiben wohl laenger als geplant, ueber die anderen Orte und teilweise krassen Eindruecke wird bald berichtet!!

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