Auch Reisende brauchen einmal Urlaub
und so geniessen wir gerade die ersten tollen und sehr entspannten Tage auf
Lombok in Indonesien. Unser Vorhaben, den Blog etwas aktueller zu
halten hat bisher nicht geklappt. Jetzt wo wir mehr Zeit haben ist
eine Hacker Attacke auf unser Guesthouse Netzwerk dazwischen
gekommen...
Am 28.08. sind wir in Singapur gelandet
und wurden auch prompt am Flughafen von Geoff und Merry in Empfang
genommen – sie waren auf dem Weg nach London und hatten einen
Zwischenstop, haha, die Welt ist klein :)
Wir waren 3 Tage in Singapur und
koennen sagen, dass die Stadt entgegen unseren Erwartungen eine Reise
wert ist. Es sei denn, man hat keine Vorliebe fuer Essen und Shoppen.
Die Stadt ist ein guter und leichter Einstieg fuer Asien. Die meisten
Menschen sprechen Englisch, es ist extrem sauber, sicher, vieles kann
man zu Fuss erkunden bzw. die guestigen und leicht zu verstehenden
U-Bahnen nutzen.
| Die Waterfront laedt ein, unzaehlige Restaurants und Bars reihen sich am Fluss entlang. Das wuerden wir uns auch fuer Hamburg wuenschen - dort besteht noch Potenzial. |
| Nasse Schirme sollen vor dem Betreten einer Mall in Plastetueten verstaut werden |
| Fahrt auf einem Fussweg gefaellig? Kosten ca. 650 EUR |
Wir freuten uns schon sehr auf die
angeblich weltbesten Strassenkuechen und vor allem darauf, von nun
an nicht mehr kochen zu muessen. In sogenannten Hawker Stalls
(Strassenkuechen) befinden sich geschaetzte 50 kleine Essensstaende
verschiedenster Cuisine, in denen man teilweise 24 Stunden was zu
beissen bekommt. Koreanisch, Indisch, Chinesisch, Japanisch, Thai
usw. Gerade am Anfang ein kleines geschmackliches Abenteuer, denn
oftmals ist das Essen schwer zu definieren. Am ertsen Abend sass eine
Frau neben uns und bot uns an, von ihrem Essen zu probieren, fragte
uns, ob wir Hilfe brauchen und gab uns noch ein paar Tipps mit auf
dem Weg.
| Typischer vegetarischer Snack, unbedingt probieren! |
| Unser Hawker Highlight - da gab es am Abend oben auf der Empore sogar Live Musik |
Wir hatten teilweise das Gefuehl, dass
die Stadt aus aneinander gereihten Shopping-Malls besteht. Diese sind
im Gegensatz zum Klima draussen (tagsueber schwuelheisse 33C)
angenehm tenperiert. Ihr koennt ja mal raten, wo wir die meiste Zeit
waren :).
Wir hatten auch das Glueck das das jaehrlich
stattfindene Nightfestival mitzunehmen. Es gab Livemusik, Entertainment in den Museen, Lichtershows und Strassenauftritte.
| Etwas skurril war ein in der Luft haengendes Wasserbecken mit Taenzern, direkt ueber den Zuschauern |
| Ein tierisch gutes Hostel direkt in Chinatown. Die Mitaerbeiter waren goldig und sehr hilfreich, das waren wir aus Australien gar nicht mehr gewohnt. |
Mit dem Bus ging es dann auf in
Richtung Norden ueber Johor nach Malaysia, wobei wir bis zum letzten
Tag unschluessig waren, ob wir eher die Ost- oder Westkueste machen
sollten. Wir entschieden uns fuer den Westen bis nach Malakka -
2,5Std von Singapur entfernt.
Die kleine, multikulturelle
Kuestenstadt gehoert seit 2008 zum Unesco Weltkulturerbe und bietet
gerade geschichtlich Interessierten einiges, ob fuer uns auch was
dabei war wollten wir herausfinden.
Das Hostel, welches wir uns vorher im
Netz herausgesucht hatten, stellte sich schnell als absoluter Flopp
heraus. Quasi um die Ecke sind wir gluecklicherweise aufgrund eines
vorher am Busbahnhof zugesteckten Flyers schnell fuendig geworden.
Wir wurden herzlich zu unserer Verwunderung mit ein paar Brocken
deutsch begruesst und freundlich darauf hingewiesen, die Schuhe vor
der Tuer auszuziehen (ueberwiegend muslimische Bevoelkerung).
| Lustig sind vor allem die ueppig dekorierten, bunten und mit Musiboxen ausgeruesteten Rikschas. |
| Tino hat schlagartig beschlossen, wieder mit Training anzufangen, ein Muskelshirt hat er sich auch schon zugelegt ;) |
Die ganze Altstadt besteht aus
historischen Gebaeuden.
Tagsueber war es schweineheiss und so
haelt man es nur gut in klimatisierten Raeumen auf, die es ausser der
Mall und einem Kaffeeladen fuer Touristen nicht gibt.
| Asiaten lieben Powernaps, es war so heiss, selbst am Nachmittag haben wir nicht viele Menschen auf der Strasse gesehen |
Mehr koennen wir ueber Malakka auch
nicht schreiben, denn als Fazit ist der Ort einfach zu heiss fuer
Unternehmungen. Das Leben beginnt mit Sonnenuntergang und die paar
interessanten Museen sind dann schon lange zu - sie haben zur
groessten Mittagshitze geoeffnet. Wir haben es versucht, standen aber
um 16 Uhr vor verschlossenen Tueren.
By the way unser schwerster
Blogeintrag, ist wohl einfach zu historisch fuer uns :)
Kuala Lumpur
Gross, hektisch und sicher gut fuer 2
Tage, sehnlich wie Singapur nur in alkem etwas holpriger. Nach den
Metropolen Sydney und Singapur, und dann auch noch Malakka, waren wir
etwas stadtmuede geworden. Trotzdem hat es sich gelohnt. Die hohen
Petronas Towers, besonders am Abend, waren beeindruckend. Vom
gegenueberliegenden Traders Hotel (Rooftop Bar), hat man auch einen
guten Blick auf die Tuerme. Unser Tipp fuer einen Mittwoch:
rechtzeitig um 18Uhr dort sein und die Happy Hour (18Uhr-21Uhr fuer
ladys mitnehmen. Wir waren leider den Abend etwas zu spaet).
| wir wissen nicht genau was es war aber es war wunderschoen :) |
Man sollte annehmen, Obst in einem
tropischen Land zu kaufen, ist einfach. Malaysia ist das Land, wo wir
die groessten Probleme hatten, nicht an Skorbut zu erkranken. Aber
ersthaft, Obst zu fairen Preisen zu bekommen war nicht moeglich bzw.
mit unverhaeltmaessigen Aufwendungen verbunden. Indonesien ist bisher
nicht viel besser...
Unsere letzten, wirklichen
Strandausfluege waren ewig her, also auf nach Bali...
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