Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines.
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Freitag, 14. September 2012

Asien “light” in Singapur und Malaysia

Auch Reisende brauchen einmal Urlaub und so geniessen wir gerade die ersten tollen und sehr entspannten Tage auf Lombok in Indonesien. Unser Vorhaben, den Blog etwas aktueller zu halten hat bisher nicht geklappt. Jetzt wo wir mehr Zeit haben ist eine Hacker Attacke auf unser Guesthouse Netzwerk dazwischen gekommen...

Am 28.08. sind wir in Singapur gelandet und wurden auch prompt am Flughafen von Geoff und Merry in Empfang genommen – sie waren auf dem Weg nach London und hatten einen Zwischenstop, haha, die Welt ist klein :)
Wir waren 3 Tage in Singapur und koennen sagen, dass die Stadt entgegen unseren Erwartungen eine Reise wert ist. Es sei denn, man hat keine Vorliebe fuer Essen und Shoppen. Die Stadt ist ein guter und leichter Einstieg fuer Asien. Die meisten Menschen sprechen Englisch, es ist extrem sauber, sicher, vieles kann man zu Fuss erkunden bzw. die guestigen und leicht zu verstehenden U-Bahnen nutzen.

Die Waterfront laedt ein, unzaehlige Restaurants und Bars reihen sich am Fluss entlang. Das wuerden wir uns auch fuer Hamburg wuenschen - dort besteht noch Potenzial.

Nasse Schirme sollen vor dem Betreten einer Mall in Plastetueten verstaut werden

Fahrt auf einem Fussweg gefaellig? Kosten ca. 650 EUR

Wir freuten uns schon sehr auf die angeblich weltbesten Strassenkuechen und vor allem darauf, von nun an nicht mehr kochen zu muessen. In sogenannten Hawker Stalls (Strassenkuechen) befinden sich geschaetzte 50 kleine Essensstaende verschiedenster Cuisine, in denen man teilweise 24 Stunden was zu beissen bekommt. Koreanisch, Indisch, Chinesisch, Japanisch, Thai usw. Gerade am Anfang ein kleines geschmackliches Abenteuer, denn oftmals ist das Essen schwer zu definieren. Am ertsen Abend sass eine Frau neben uns und bot uns an, von ihrem Essen zu probieren, fragte uns, ob wir Hilfe brauchen und gab uns noch ein paar Tipps mit auf dem Weg.


Typischer vegetarischer Snack, unbedingt probieren!


Unser Hawker Highlight - da gab es am Abend oben auf der Empore sogar Live Musik

Wir hatten teilweise das Gefuehl, dass die Stadt aus aneinander gereihten Shopping-Malls besteht. Diese sind im Gegensatz zum Klima draussen (tagsueber schwuelheisse 33C) angenehm tenperiert. Ihr koennt ja mal raten, wo wir die meiste Zeit waren :).

Wir hatten auch das Glueck das das jaehrlich stattfindene Nightfestival mitzunehmen. Es gab Livemusik, Entertainment in den Museen, Lichtershows und Strassenauftritte.



Etwas skurril war ein in der Luft haengendes Wasserbecken mit Taenzern, direkt ueber den Zuschauern


Ein tierisch gutes Hostel direkt in Chinatown. Die Mitaerbeiter waren goldig und sehr hilfreich, das waren wir aus Australien gar nicht mehr gewohnt.
 
Mit dem Bus ging es dann auf in Richtung Norden ueber Johor nach Malaysia, wobei wir bis zum letzten Tag unschluessig waren, ob wir eher die Ost- oder Westkueste machen sollten. Wir entschieden uns fuer den Westen bis nach Malakka - 2,5Std von Singapur entfernt.

Die kleine, multikulturelle Kuestenstadt gehoert seit 2008 zum Unesco Weltkulturerbe und bietet gerade geschichtlich Interessierten einiges, ob fuer uns auch was dabei war wollten wir herausfinden.

Das Hostel, welches wir uns vorher im Netz herausgesucht hatten, stellte sich schnell als absoluter Flopp heraus. Quasi um die Ecke sind wir gluecklicherweise aufgrund eines vorher am Busbahnhof zugesteckten Flyers schnell fuendig geworden. Wir wurden herzlich zu unserer Verwunderung mit ein paar Brocken deutsch begruesst und freundlich darauf hingewiesen, die Schuhe vor der Tuer auszuziehen (ueberwiegend muslimische Bevoelkerung). 


Lustig sind vor allem die ueppig dekorierten, bunten und mit Musiboxen ausgeruesteten Rikschas.

Tino hat schlagartig beschlossen, wieder mit Training anzufangen, ein Muskelshirt hat er sich auch schon zugelegt ;)

Die ganze Altstadt besteht aus historischen Gebaeuden.
Tagsueber war es schweineheiss und so haelt man es nur gut in klimatisierten Raeumen auf, die es ausser der Mall und einem Kaffeeladen fuer Touristen nicht gibt.


Asiaten lieben Powernaps, es war so heiss, selbst am Nachmittag haben wir nicht viele Menschen auf der Strasse gesehen



Mehr koennen wir ueber Malakka auch nicht schreiben, denn als Fazit ist der Ort einfach zu heiss fuer Unternehmungen. Das Leben beginnt mit Sonnenuntergang und die paar interessanten Museen sind dann  schon lange zu - sie haben zur groessten Mittagshitze geoeffnet. Wir haben es versucht, standen aber um 16 Uhr vor verschlossenen Tueren.

By the way unser schwerster Blogeintrag, ist wohl einfach zu historisch fuer uns :)

Kuala Lumpur



Gross, hektisch und sicher gut fuer 2 Tage, sehnlich wie Singapur nur in alkem etwas holpriger. Nach den Metropolen Sydney und Singapur, und dann auch noch Malakka, waren wir etwas stadtmuede geworden. Trotzdem hat es sich gelohnt. Die hohen Petronas Towers, besonders am Abend, waren beeindruckend. Vom gegenueberliegenden Traders Hotel (Rooftop Bar), hat man auch einen guten Blick auf die Tuerme. Unser Tipp fuer einen Mittwoch: rechtzeitig um 18Uhr dort sein und die Happy Hour (18Uhr-21Uhr fuer ladys mitnehmen. Wir waren leider den Abend etwas zu spaet). 



wir wissen nicht genau was es war aber es war wunderschoen :)

Man sollte annehmen, Obst in einem tropischen Land zu kaufen, ist einfach. Malaysia ist das Land, wo wir die groessten Probleme hatten, nicht an Skorbut zu erkranken. Aber ersthaft, Obst zu fairen Preisen zu bekommen war nicht moeglich bzw. mit unverhaeltmaessigen Aufwendungen verbunden. Indonesien ist bisher nicht viel besser...

Unsere letzten, wirklichen Strandausfluege waren ewig her, also auf nach Bali...

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