Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines.
Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover. - Mark Twain -


Unsere Stops


Weltenbummler 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

Freitag, 27. Juli 2012

Bolivien, Chile und zurueck nach Peru

Moin und Gruesse aus Quito!

Es ist schon erstaunlich, wie wenig Zeit man fuer das Schreiben eines Blogs hat, wenn man unterwegs ist:) Gut das wir kein TV im Hostel haben, sonst haette mich vieleicht Olympia vom Schreiben abgehalten...

Von Cusco aus ging es mit dem Nachtbus (12 Stunden) nach Bolivien zum kleinen Ort Copacabana, gelegen am Titikakasee und nur unweit von der Grenze zu Peru. Der Ort klingt nach Waerme und karibischem Flair - auf knapp 3800m sieht die Realittaet etwas anders aus, wobei wir tagsueber angenehme 20C hatten. Viel gab es nicht zu entdecken, ausser den Ausblick auf den hoechsten schiffbaren See der Welt.

Copacabana am Titikakasee, Bolivien

Marktplatz in Copacabana

3* Hotel fuer 7$ mit Fruehstueck in Copacabana, Heizungen gab es trotzdem nicht wie man sieht

So ging es denn auch schnell in die Hauptstadt La Paz (auf rd. 4000m). Hier kann man u.a. einige herausfordernde Bergbesteigungen in Angriff nehmen, Biken und Shoppen, wobei die Preise, wie manche Traveller behaupteten, nicht wierklich viel guestiger sind als in Peru. Das Handeln ist zwar moeglich, aber viel bringt es nicht - leider zahlen immer mehr Touristen gleich den geforderten Preis. Die Strassen sind vollgestopft mit Haendlern, Minibussen, Taxen, kleinen Garkuechen und unzaehligen Passanten. Ein wahres Chaos - entweder man macht mit oder geht verloren. Zum ersten Mal haben wir eine klassische Stadtrundfahrt unternommen und konnten somit die wichtigsten Punkte (z.B. Aussichtpunkt Kiri Kiri) sicher und schnell entdecken. Die Stadt liegt in einem Kessel (3200m bis auf 4100m), somit gibt es ueberall steile Strassen, Stufen, ein staendiges auf und ab, was mit Kruecken fuer Johanna eine Herausforderung war.

Abenteuerliche Ueberfahrt auf dem Weg von Copacabana nach La Paz, die Faehren sahen nicht vetrauensvoll aus, sind aber alle trocken rueber gekommen :)

Karges Hochplateau kurz vor La Paz, Einheimische bieten in der Kaelte ihre Waren an

Typische Marktstrasse in der Altstadt von La Paz



Aussichtspunkt Kiri Kiri
 
Interessant ist, dass in La Paz die arme Bevoelkerung in der Oberstadt mit Ausblick lebt und die reichen Bolivianer unten im "Kessel", da dort ein angenehmeres Klima herrscht.
Bereits auf der Busfahrt nach La Paz haben wir schnell gemerkt, dass Bolivien ein sehr armes Land ist. Das Land ist karg und das Klima rau, auf dem Land wird noch wie vor 100 Jahren auf den Feldern gearbeitet, die Behausungen extrem einfach.
Einen Fakt fanden wir besonders krass. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 60-62 Jahren. Einen Rentenanspruch gibt es jedoch erst ab 65 Jahren. Neu eingefuehrt wurde zB, dass die aerztliche Versorgung ab 63 Jahren kostenfrei ist. Da soll sich in Deutschland noch mal einer beschweren. Deshalb arbeiten sehr viele alte Frauen auf den Strassenstaenden, den ganzen Tag sieht man sie an der selben Stelle sitzen.

Unser Hostel war super mit zustellbarer Elekroheizung und heisser Dusche! Das typische und verbreitete Tagesgericht mit Reis und Huehnchen plus Tagessuppe hatten wir schon etwas ueber und so besuchten wir regelmaessig eine guenstige und einladende Pizzeria um die Ecke - auch mal lecker!

Fuer einen Tag hiess es Abschied nehmen von Johanna und Steffi, denn ich wollte mich mit dem Bike an der beruehmten Death Road (Todesstrasse) versuchen. Mit dem Anbieter Madness und 14 anderen Teilnehmern ging es vom Startpunkt auf 4600m aus (-10C)  auf subtropische 1300m (28C)! Ich habe um es kurz zu sagen ueberlebt und hatte eine Menge Spass - ein Maedel auf der Tour hatte leider nicht so viel Spass. Sie stuerzte kurz vor mir und viel zum Glueck nur 5m (anstatt 1000m) in die Tiefe, wo sie von Straeuchern aufgefangen wurde (sie kam mit Prellungen, evtl. Bruechen und einem Schock davon). Unten angekommen gab es ein kleines Miniresort mit Swimmingpool und Lunch, bevor es 3 Stunden per Bus zurueck in die Kaelte ging.

Startpunkt der Death Road




In La Paz mussten wir auch leider Tschuess zu Steffi sagen - Deutschland bzw. ihr AG wollte sie zureuck:). Von La Paz aus fuhren wir unserer naechsten groesseren Tour entgegen. Ziel war, mal wieder per Nachtbus, das kleine und kalte Nest Uyuni, von wo aus wir eine gefuehrte 4 Tages-Offroadtour durch den Sueden Boliviens starteten. Der Endpunkt der Tour sollte San Perdo de Atacama in Nordchile sein. Schaut euch die Bilder an und ihr werdet verstehen, warum das eine der schoensten Touren bis jetzt war! Wir hatten eine abwechslungsreiche Tour mit Salzsee, Vulkanen, Lagunen, urigen und extrem kalten Uebernachtungen auf rd. 3800m, u.a. auch in einem einfachen Salzhotel. Mit von der Partie war das franzoesische Paerchen Lea und Antoin aus Paris und ein englisches Paerchen - wir hatten viel Spass.

Geisternest Uyuni, bei Ankunft morgens um 6 gefuehlt wie das Ende der Welt. Der Ort gab nicht viel her ausser ein paar trostlose Marktstaende und teure Pizza und Pastalaeden mit schlechtem Service. Es gibt weit und breit keine Alternativen. Wir blieben dort eine Nacht in einem eisigen Hostel wo die Tueren den ganzen Tag offen standen. Wer nach einem ruhigen Plaetzchen sucht, wo die Zeit nicht vergehen will, der sollte unbedingt Uyuni besuchen ;)

Eisenbahnfriedhof und Startpunkt der Tour

Salar de Uyuni, groesster Salzsee der Welt, 110 km breit und 140 km lang





Insel Incahuasi, unwirklich weil klein und mit unzaeligen Riesenkateen mitten im Nirgendwo des riesigen Salzsees


Lustige bolivianische Boyband beim Dreh ihres Musikvideos, eine weitere Szene war schon tags zuvor der Hotspot Uyuni

Unser Diningroom im Salzhotel der ersten Nacht

Kultig, ueberall war Salz, Bettgestell und Lattenrost aus Stein war gar nicht so ungemuetlich


Es gibt tatsaechlich Lebewesen in dieser kargen Landschaft. Sogenannte Vicunyas, deren Wolle ist die Edelste der 4 suedamerikanischen Kamelarten, die im Andenhochland leben (Lamas, Alpacas, Guanacos und eben Vicunyas), gehoert zu den teuersten der Welt und ist etwa vergleichbar mit Kaschmir




Herberge auf 3800m, mit bis zu 7 Schichten an Klamotten bei gefuehlten 5C gerade auszuhalten. Tee und eine heisse Suppe waren der Hit!



Schnee auf etwa 4800m
In Chile blieben wir nur einen Tag (Highlight: Abendessen mit Antoin und Lea - Kartoffelbrei und Gulasch, Lasagne, Schnitzel und Bratkartoffeln, nicht billig aber eine absolute Gaumenfreude, fast wie zu Hause), denn fuer Backpacker ist es im Allgemeinen zu teuer. So ging es wieder Richtung Norden zur so genannten weissen Stadt Arequipa in Peru, die wir nach zwei harten Bustagen erschoepft erreichten. Unsere franzoesischen Reisefreunde hatten dasselbe Ziel und so hatten wir nette Gesellschaft. In Calama in Chile sind wir am Busbahnhof gerade noch Taschendieben davongekommen, Glueck gehabt. Wenn man Lust und Zeit hat, kann man von Arequipa aus viel unternehmen (Vulkan Hiking auf rd 6000m, Ausfluege zum Colca Canyon).
Wir haben uns auf kleine Stadtbummel, Pizza Hut Besuchen (Arequipa hat eine recht moderne Innenstadt), mal wieder eine Sightseeing Bustour, Ausruhen und etwas Orga des naechsten Reiseziels (Ecuador) konzentriert.








Gleich nach der Ankunft gab es eine grosse Ueberraschung, Steffi war doch noch in Arequipa und so haben wir uns am naechsten Tag noch mal gesehen :).

Naechster kleiner Schock kam auch schon kurz drauf, denn wir haben erfahren, dass Anfang Juli ein Segelboot zwischen Panama und Kolumbien vollstaendig gesunken ist. Es war in der Tat der Catamaran Fritz the Cat, mit dem wir eigentlich auf den Toern gehen wollten. Alle 16 Backpacker wurden gluecklicherweise gerettet, was fuer ein Wahnsinn.

Am 17. Juli ging es per Flieger auf zu unserem letzten Stop in Suedamerika, nach Quito in Ecuador.

Freitag, 29. Juni 2012

Cusco und 4 Tage Salkantay Trek - ein wahres Abenteuer




"Der berühmte Salkantay Trek (oder Salcantay Trek), kürzlich vom National Geographic Adventure Travel Magazine zu einem der 25 besten Treks der Welt ernannt ist ein Trek, der für jeden zugänglich ist, ohne Beschränkungen bezüglich Plätze oder Genehmigungen. Der Salkantay Trek verbindet Cusco mit Machu Picchu und ist ein alter Fußweg in der selben Region wie der Inka Trail, in der massive schneebedeckte Gipfel mit dem tropischen Regenwald zusammentreffen." (Quelle: www.manuexplorers.com)

Und nun die Preisfrage: Wer von uns Dreien darf nach dem 4 Tage Salkantay Trek die oben gezeigten Kruecken tragen?
Aufklaerung folgt...

Ok am besten wir fangen am Anfang an :) Eingeflogen von Kolumbien war Cusco eine extreme Umstellung fuer uns. Cusco ist eine Stadt, liegt auf 3.400 m im peruanischen Andenhochland und ist als damalige Hauptstadt des Inkareiches Ausgangspunkt fuer viele Ruinen, Trekkingtouren und der wohl bekanntesten Inkastadt - dem Machu Picchu.
Der Flughafen ist recht rustikal und morgens um 7 Uhr war es saukalt (so viel besser sollte es nicht werden...). Wir sollten einen kostenlosen Pickup von unserem gebuchten Hostel bekommen, James hat draussen im Empfang gleich mit einem Namensschild gewunken, das hatte also schon mal geklappt.
Im Samay Wasi Hostel angekommen wurde uns Fruehstueck serviert (wow) und eine grosse Thermoskanne sowie Tee und Cocablaetter gereicht (unsere staendigen Begleiter fuer die naechsten knapp 2 Wochen). Und so sassen wir (und auch die anderen fruehstueckenden Gaeste, schien also normal zu sein...) dick eingepackt mit Jacke und Schal am Fruehstueckstisch.


Wir haben dann auch relativ schnell rausgefunden, dass es leider ueberall so kalt ist, Heizungen gibt es naemlich nirgendwo. Also Tee trinken, noch nen Fleece auspacken und schon mal die Einkaufsliste mit Muetze und Co planen. Da wir unser Zimmer hundskaputt wie wir waren noch nicht beziehen konnten beschlossen wir, die paar Stunden bis zum Mittag auf Steffi zu warten, also ab auf die Terrasse (Sonne!!!). Unser Hostel lag auf einem Berg im schoenen Viertel San Blas mit vielen schmalen Gassen und Treppen, von der Terrasse aus hatte man einen grandiosen Blick ueber die Stadt.


Die naechsten 3 Tage bis zu unserem Trekstart haben wir hauptsaechlich mit shoppen, stoebern, Schokoladentorte essen, Coca-Tee trinken (sollen wirksam gegen die Hoehenkrankheit sein und wie ich gerade auf Wikipedia lese auch Kaelte verdraengen, davon haben wir allerdings nichts gemerkt), Marktbesuchen und Fruchtsmoothies trinken verbracht.

1. Stop am Ankunftstag auf dem Weg in die Stadt, gerade 200 m vom Hostel die Strasse runter, keine Huete aber ein Armband fuer Steffi :)

San Pedro Markt - hier gab es alles was das Herz begehrt
Plaza de Armas - zentraler Platz in Cusco
1 Jugo (frisch gepresster Fruchtsaft) pro Tag musste sein, bei unserer Mixerin des Vertrauens gab es bis zu 2 Mal Nachschlag :)



Freitag, 22.06.: Startschuss fuer den 4 taegigen Salkantay Trek. Um 4 Uhr morgens wurden wir abgeholt (unser Hostel war super, hatten wir doch sogar um diese Zeit schon unser Fruehstueck bekommen koennen). Im Mercedes Sprinter (Heizung!!!:)) ging es ca. 2 Stunden nach Mollepata - kurzer Stopp fuer Fruehstueck und letzte Einkaeufe im Minimarket. Wir haben uns jeder einen Wanderstock fuer 5 Soles (ca. 1,50 EUR) zugelegt, noch einen Poncho eingepackt und weiter ging es immer bergauf (umso besser, desto weniger muessten wir hochlaufen ;)) bis zum Ausgangspunkt Soray Pampa auf 3.800 m Hoehe.
Dort wartete schon Pedro mit den Mulis (Kreuzung zwischen Pferd und Esel), die unser Gepaeck, Zelte, Essen und sonstige Versorgungssachen tragen sollten, so dass wir jeder nur unseren Tagesrucksack tragen mussten.

Es war fast wie auf einer Privattour, denn ausser uns Dreien waren nur noch 2 Franzoesinnen und natuerlich unser Guide - Jaime - mit von der Partie. Dazu kam noch Pedro mit den Mulis und unsere 2 Koeche, dieser kleine Trupp ist jedoch getrennt von uns gelaufen. Unglaublich wie schnell sie dieselben Strecken zuruecklegen konnten. Nach uns gestartet haben sie uns bald ueberholt und bevor wir am naechsten Stop ankamen, stand schon das Essenszelt und es wurde gekoechelt.

Es ging gleich gemaechlich bergauf und nach ca. 30 Min. sassen wir schon das erste Mal keuchend auf den Steinen. Weiter ging es durch eine Art Kessel umgeben von toller Berglandschaft bis zum Lunchstop.

Startpunkt

der "Kessel" und schoener Platz zum Boxenstopp, im Hintergrund der Salkantay Gipfel auf 6.200 m


Nach dem Lunch kam die eigentliche Herausforderung - der Aufstieg zum hoechsten Punkt des gesamten treks auf 4.600 m. Der Weg war nicht steil, jedoch kam es in dieser Hoehe eher dem Klettern an einer Steilwand nahe - keuch, schnauf, stapf...



Pedro und die Mulis

Gipfel



Abstieg durch eine Art Mondlandschaft dicht unter den Wolken

Schon mal auf 3.800 m gezeltet? Auf dem Salkantay gibt es diese Gelegenheit :) Gut, dass uns diese Details im Vorwege nicht bewusst waren.
Und wie schoen, dass ich kurz vor dem Zeltplatz noch durch koecheltiefen Schlamm gelaufen bin und mir nasse Schuhe und Fuesse geholt habe (Johanna) , war ja auch nicht kalt da oben...


Traumkulisse - Sonnenuntergang am Zeltplatz, hier oben leben uebrigens auch Menschen, das ist schon Wahnsinn unter welchen Umstaenden sie das Leben in den Anden so meistern...

Irgendwie haben wir die Nacht (bei ca. -5 Grad) ueberstanden, fruehmorgens um 5 gab es Coca-Tee ans Zelt gereicht und nach kurzem Packen und Fruehstueck ging es ENDLICH (Bewegung = Waerme) weiter.

Fruehstueck
Am 2. Tag ging es nahezu 2.000 Hoehenmeter nur bergab, von schneebedeckten Gipfeln hinunter in den Cloud Forest weiter hinab bis in tropische Waelder mit Avokadobaeumen, Ingwerpflanzen, Limettenbaeumen und Kaffee. Wunderschoen!!


das bedeutet Cable Car fahren in Peru



klassisches Hostel fuer die Gegend, wir haben uns dann doch fuer unsere Zelte davor entschieden

Der 3. Tag war vergleichsweise angenehm. Nach einer einstuendigen Busfahrt ging es 11 km entlang der Eisenbahnschienen bis nach Aguas Calientes, ein kleiner Ort am Fusse des Machu Picchu Berges (kein typischer Andenort, der Ort ist sehr touristisch, von den Einheimischen auch Gringo Town genannt und entstand erst mit dem Machu Picchu Tourismus).


Sorry fuer das zwischenzeitliche Datenleck, hier nun weiter mit der Story:

Am 4. Tag ging es dann endlich rauf zum Machu Picchu und Huaynapicchu. Wer will schon Hunderte von Touristen auf seinen Fotos haben, also hiess es frueh raus um als einer der Ersten um 6 Uhr am Eingang zu stehen. Wir entschieden uns fuer den ca. einstuendigen Aufstieg der 400 Hoehenmeter zu Fuss, wenn schon denn schon. Es ist ein echter Wettlauf mit der Zeit, denn starten kann man erst um 5 Uhr, wenn dass Tor zur Bruecke geoeffnet wird. Der erste Bus (9 Dollar oneway, Abzocke fuer peruanische Verhaeltnisse) startet um 5:30 in Aguas Calientes und ist ziemlich genau um kurz vor 6 oben :)
400 Hoehenmeter unebene Treppenstufen, immer rauf, eine kurze Pause. Kurzzeitig dachte ich nicht was schlimmer ist, das, oder einen Marathon laufen. Nassgeschwitzt bis auf die Haut und gerade als der Bus um die Ecke bog kamen wir am Gipfel an, yeah :0)
Noch voellig erschoepft aber ohne viel Trubel war der Anblick des Machu Picchu am fruehen Morgen extrem eindrucksvoll.

Eigentlich heisst der Berg gegenueber den Ruinen Machu Picchu, wie die Andenstadt heisst ist ueberhaupt nicht bekannt. Die vielen Hintergruende zu den Ruinen, die uns Jaime auf der Rundfuehrung gegeben hat, waren sehr interessant. Z.B. auch, dass dort nur Inkas aus der Oberschicht gelebt haben und sie die Stadt bei Ankunft der Spanier selber niedergebrannt haben. Die Spanier haben die Stadt also nie entdeckt. Auch ein interessanter Fakt ist, dass die Stadt erdbebensicher gebaut worden ist (die Stadt steht auf Hoehe zweier Erdplatten).


Aufstieg zum Huaynapicchu (der Berg im Hintergrund der bekannten Machu Picchu Kulisse) - typischer Inka Treppenweg

Huaynapicchu Gipfel mit Ausblick auf Machu Picchu



Wir haben uns dann am Nachmittag auch noch fuer den Abstieg entschieden und wurden kurz vorm Ziel mit einer ordentlichen Regenschauer begruesst. Ordentlich hinueber haben wir uns dann in Aguas Calientes noch einen Burger reingezogen, frischen Minztee vom Machu Picchu getrunken und die lange Heimfahrt per Zug und Bus nach Cusco ueber uns ergehen lassen. Ankunft in Cusco abends um halb 11.

Neben diesen schoenen und beeindruckenden Erlebnissen war die Tour aber zwischendurch auch mit allerlei Dingen wie massiver Uebelkeit, Kopfschmerzen, Blasen an den Fuessen und bei mir (Johanna) einer nachgelagerten schoenen Baenderdehnung am linken Knoechel bestueckt.
Das hiess erstmal Festsitzen im Hostel in Cusco und schonen, bis ich dann nach 2 Tagen doch noch Bekanntschaft mit einem peruanischen Krankenhaus inkl. Uebernachtung machen durfte, mein Fuss war stark angeschwollen. Der Service war super, die haben alle tierisch viel Zeit und in der Zeit haben sich abwechselnd bestimmt 10 verschiedene Leute um uns gekuemmert. Es gab sogar eine kleine Elektroheizung im Zimmer.
Leider habe ich trotz einer ganzen weiteren Woche von Cusco nicht mehr viel sehen koennen. Unser Hostel war ja auch praktischerweise auf einem Berg :)


Ausgang am letzten Abend in Cusco - Dinner am Plaza de Armas, herrlich romantisch
Am Sonntag, den 01.07. ging es dann auf nach Copacabana am Titicacasee, mehr dazu im naechsten Beitrag.